Coronavirus

Basel-Stadt fährt Zivilschutzeinsatz für Pandemiebewältigung zurück

Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) und der Ausbildungsleiter des Basler Zivilschutzes, Marcel Hänggi (links) orientierten am Mittwoch in Basel über den schrittweisen Rückzug des Zivilschutzes bei der Bewältigung der Pandemiemassnahmen.

Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) und der Ausbildungsleiter des Basler Zivilschutzes, Marcel Hänggi (links) orientierten am Mittwoch in Basel über den schrittweisen Rückzug des Zivilschutzes bei der Bewältigung der Pandemiemassnahmen.

In Folge der rückläufigen Coronavirus-Infektionen fährt der Kanton Basel-Stadt den Einsatz von Zivilschützern zurück. Bereits abgezogen sind die Armeeangehörigen, die bei der Rettungssanität im Einsatz waren.

Aktuell seien noch 43 Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz, sagte der Basler Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) am Mittwoch an einem Point de Presse vor dem Universitätsspital Basel. Zwei davon waren im Hintergrund als Eingangskontrolleure zum Spital im Einsatz. Ab dem 22. Mai werde der Einsatzbetrieb schrittweise auf Null heruntergefahren.

Anders als andere Kantone habe Basel-Stadt auf ein vorsorgliches Zwangsaufgebot verzichtet und auf Freiwilligkeit gesetzt, sagte Dürr weiter. Dies habe vollauf ausgereicht, um die Aufträge erfüllen zu können. Eine Coronavirus-Infektion innerhalb der Truppe sei nicht registriert worden.

Grösster Einsatz seit dem Zweiten Weltkrieg

Zu Spitzenzeiten waren 201 Zivilschutzangehörige im Einsatz. Sie erfüllten in 2883 Diensttagen 116 Aufträge. Dürr sprach vom mutmasslich grössten Zivilschutzaufgebot seit dem Zweiten Weltkrieg.

Zu den Aufgaben der Zivilschützern gehörten unter anderem Mahlzeiten- und Betreuungsdienste in Alters- und Pflegeheimen, Personenlenkung bei Spitälern und Sitzendtransporte bei der Sanität.

Bereits am vergangenen Freitag haben die Armeeangehörigen, welche ebenfalls die Basler Berufssanität unterstützt hatten, ihren Einsatz beendet.

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