Grosser Rat Basel-Stadt
Basel-Stadt finanziert Entwicklungshilfe per Stipendien weiter

Für Stipendien zugunsten Studierender aus Entwicklungsländern stellt Basel-Stadt von 2018 bis 2021 insgesamt 1,2 Millionen Franken zur Verfügung. Dies beschloss der Grosse Rat oppositionslos. Der Kanton setzt damit eine 1961 begonnene Stipendienform fort.

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Die 1,2 Millionen in Jahrestranchen zu je 300'000 Franken betreffen den Wissenstransfer im Rahmen der Universität Basel, des früheren Tropeninstituts Swiss TPH und der Fachhochschule Nordwestschweiz. (Symbolbild)

Die 1,2 Millionen in Jahrestranchen zu je 300'000 Franken betreffen den Wissenstransfer im Rahmen der Universität Basel, des früheren Tropeninstituts Swiss TPH und der Fachhochschule Nordwestschweiz. (Symbolbild)

/KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die 1,2 Millionen in Jahrestranchen zu je 300'000 Franken betreffen den Wissenstransfer im Rahmen der Universität Basel, des früheren Tropeninstituts Swiss TPH und der Fachhochschule Nordwestschweiz. Das Parlament segnete das Geld diskussionslos mit 93 Ja-Stimmen und einer Enthaltung ab.

Erziehungsdirektor Conradin Cramer hatte zuvor betont, dass diese Stipendien "nicht nur eine Einbahnstrasse" seien, sondern auch eine Bereicherung, insbesondere für das Swiss TPH. Sie erlaubten Personen aus Weltgegenden in Basel zu forschen, die dies sonst nicht könnten. Es handle sich deshalb um "nachhaltige Entwicklungshilfe".

Der Staatsbeitrag geht zurück auf die 500-Jahr-Feier der Universität Basel. Der Grosse Rat hatte 1960 solche Stipendien für Studierende und andere Nachwuchskräfte aus Entwicklungsländern beschlossen. Von 1961 bis 2017 bezahlte der Kanton Basel-Stadt hierfür insgesamt 13 Mio. Franken; seit 2001 sind es jährlich 300'000 Franken.

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