Die Innovationsförderung solle in den Jahren 2016 bis 2025 deutlich gestärkt werden, heisst es im Communiqué der Regierung vom Dienstag. Dazu seien diverse Massnahmen geplant, dies in enger Abstimmung mit Baselland und dem Kanton Jura.

Hauptbrocken bei der künftigen Innovationsförderung ist der Schweizer Innovationsprojekt Nordwestschweiz (SIP NWCH). Diesem Projekt, das sich im Aufbau befindet, sollen 13 Millionen Franken zufliessen, wie es beim Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) auf Anfrage hiess. Weitere 18 Millionen Franken seien für die Erweiterung des Technologiepark Basel vorgesehen.

Mit dem Zusatzbeitrag von 22 Millionen Franken, der noch vom Grossen Rat abgesegnet werden muss, wird der Standortförderungsfonds markant aufgestockt. Bis Ende Jahr dürfte der Fonds nach Auskunft des WSU noch über rund fünf Millionen Franken verfügen. Der Stadtkanton äufnet den Fonds jedes Jahr mit einem regulären Beitrag von zwei Millionen Franken.

Weitere 1,03 Millionen Franken pro Jahr will die Basler Regierung von 2016 bis 2019 der Wirtschaftsförderungsorganisation BaselArea zukommen lassen, zu deren Mitträgern die beiden Basel und der Kanton Jura gehören. BaselArea soll bis Anfang 2016 mit i-net innovations switzerland und der China Business Platform fusioniert werden.

Die drei vollständig oder überwiegend staatlich finanzierten Wirtschaftsförderungsorganisation sollen vereint den Fokus künftig noch stärker als bisher auf Innovation richten. Die Subvention für BaselArea liegt nach Angaben des WSU rund zehn Prozent unter dem Gesamtbeitrag, den Basel-Stadt bisher den drei Organisationen hatte zukommen lassen.