Weil immer mehr Menschen ihre Angelegenheiten online regeln, sieht sich die Kantonsverwaltung je länger, je mehr mit wachsenden Ansprüchen konfrontiert. Nun sollen mit dem Impulsprogramm organisatorische Entscheide gefällen werden können. Auch sollen eine bedienungsfreundliche und sichere Architektur für breite Online- Kontakte entstehen.

«Kundenkonte» als elektronischer Doppelgänger

Zentraler Punkt ist das so genannte «Kundenkonto», in das man sich künftig wird einloggen müssen als eine Art elektronischer Doppelgänger. Zu klären sind dabei Anmeldung, Identifikation sowie individuelle Nutzungsrechte.Von diesem «Kundenkonto» oder auch «e-Kono» aus sollen künftig Formulare ausgefüllt oder Zahlungsverkehr abgewickelt werden können.

Konkrete Angebote noch offen

Was konkret der Kanton künftig online anbieten wird, ist noch offen, wie Programmleiter Thomas Schärli sagte. Denkbar sei beispielsweise,dass dereinst Bussen von der Ferne aus ebzahlt werden können. Ferner sind auch Pilotprojekte vorgesehen, gerade bei den Bewilligungen ist schon die eine oder andere Idee vorgespurt. Auch sollen mit dem «e-Government» ebenso verwaltungsinterne Abläufe vereinfacht werden, wobei die Regierung im Zusammenhang mit einer schlankeren EDV auf Einsparungen hofft. Vorbild in Sachen «e-Government» ist der Kanton Zug. (dme)