Steuern

Basel-Stadt nimmt 442 Millionen Franken mit Quellensteuern ein

Quellensteuereinnahmen werden für den Kanton Basel-Stadt immer wichtiger. (Symbolbild)

Quellensteuereinnahmen werden für den Kanton Basel-Stadt immer wichtiger. (Symbolbild)

Die Quellenbesteuerung gewinnt in Basel-Stadt zunehmend an Bedeutung. Der Kanton Basel-Stadt hat damit im Jahr 2018 insgesamt 442 Millionen eingenommen - so viel wie noch nie zuvor.

Dies geht aus der am Mittwoch veröffentlichen Steuerstatistik Basel-Stadt des Statistischen Amtes hervor. 2009 hatte der Stadtkanton noch 295 Millionen Franken durch die Quellenbesteuerung ausgewiesen - 1995 waren es sogar nur rund 76 Millionen gewesen.

Mit 303 Millionen Franken stammt der grösste Teil des Ertrages von 2018 von der Besteuerung der Erwerbseinkommen. Mit rund 88 Millionen Franken machten die Grenzgänger - vorwiegend aus Deutschland - den zweitgrössten Teil aus.

Im Jahr 2018 wurden über 72'500 Quellenbesteuerungs-Veranlagungen durchgeführt. Personen, die im Kanton Basel-Stadt wohnhaft waren, machten dabei einen Steuerertrag von 270 Millionen Franken aus. Personen, die nicht im Stadtkanton wohnten, lieferten einen Steuerertrag von rund 172 Millionen Franken ab.

Mit 2400 wurden zahlenmässig die meisten Veranlagungen im Jahr 2018 im Quartier Matthäus verzeichnet. Der höchste Steuerertrag stammte mit 31,3 Millionen Franken aus dem St. Alban-Quartier.

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