Krankenkassenprämien
Basel-Stadt stockt Prämienverbilligung auf

Am Dienstag teilte die Basler Regierung mit, dass für Prämienverbilligungen im kommenden Jahr mehr Geld zur Verfügung gestellt werden soll. An die Verbilligungen des Kantons steuert der Bund 2017 rund 64 Millionen Franken bei; im kommenden Jahr sollen es 65 Millionen Franken sein.

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Der Kanton Basel-Stadt stellt im kommenden Jahr mehr Geld für Pramienverbilligungen zur Verfügung.

Der Kanton Basel-Stadt stellt im kommenden Jahr mehr Geld für Pramienverbilligungen zur Verfügung.

Keystone/GAETAN BALLY

Die Basler Regierung stellt für Prämienverbilligungen im kommenden Jahr mehr Geld zur Verfügung. Sie erhöht die Beiträge für Haushalte mit bescheidenem Einkommen proportional zum Prämienanstieg der Krankenversicherung, wie sie am Dienstag mitteilte.

Gemäss Bundesangaben steigen die Prämien im Kanton Basel-Stadt per 2018 für Erwachsene um durchschnittlich 4,3 Prozent, jene für junge Erwachsene um 5,1 Prozent und jede für Kinder um 4,7 Prozent.

Für 2018 wird im Stadtkanton gemäss dem Amt für Sozialbeiträge mit einer Verbilligungs-Summe von insgesamt 155 Millionen Franken gerechnet. Im laufenden Jahr sind es gemäss aktueller Hochrechnung rund 150 Millionen Franken. Eingerechnet sind dabei Beiträge für Bezüger von Ergänzungsleistungen, nicht aber für jene Personen, die Sozialhilfe beziehen.

An die Prämienverbilligungen des Kantons steuert der Bund 2017 rund 64 Millionen Franken bei; im kommenden Jahr sollen es 65 Millionen Franken sein. Diese Summe ergibt sich aus einem landesweiten Bundesanteil von 7,5 Prozent der KVG-Kosten.