Coronavirus

Basel-Stadt verschärft Identitätskontrollen im Nachtleben und bei sonstigen Veranstaltungen

Neben anderen müssen nun auch in Basel Clubs sicherstellen, dass die Identität ihrer Gäste stimmt. (Symbolbild)

Neben anderen müssen nun auch in Basel Clubs sicherstellen, dass die Identität ihrer Gäste stimmt. (Symbolbild)

Nach diversen andern Kantonen verschärft auch der Kanton Basel-Stadt die Massnahmen gegen steigende Coronavirus-Infektionszahlen. In die Pflicht genommen werden dabei die Betreiber und Organisatoren von Einrichtungen und Veranstaltungen.

Ziel sei es, die Richtigkeit der erhobenen Besucherdaten zu gewährleisten, teilte die Basler Regierung am Freitag mit. Erfolgen soll dies durch die Kontrolle des Identitätsausweises oder auf andere Weise.

Die Regelung, die Kontaktdaten ihrer Besucherinnen und Gäste zu erheben, gelte für alle Betreiber und Organisatoren, hält die Regierung in ihrer Mitteilung fest. Wer sich nicht an diese in einer neuen Verordnung festgeschriebene Massnahme hält, mache sich grundsätzlich strafbar.

Mit der Massnahme, die am Montag in Kraft tritt und die bis Ende Jahr gilt, will die Regierung der Gefahr einer örtlichen Ausbreitung des Virus vorbeugen. In jüngster Vergangenheit habe sich gezeigt, dass die vom Bund vorgeschriebene Erhebung von Kontaktdaten nur ungenügend funktioniert habe. Weil manche Clubbesucher nicht den richtigen Namen angegeben hatten, hätten die Behörden ihr Contact Tracing nur ungenügend wahrnehmen können.

Falls die verschärfte Identitätskontrolle für das Contact Tracing nicht ausreicht, will die Basler Regierung im Rahmen der Verordnung weitere Massnahmen treffen. Zusätzliche Massnahmen zieht die Exekutive auch zur Vermeidung von Ansteckungen in Betracht, sollten die Infektionszahlen stark ansteigen.

Auch der Kanton Baselland verpflichtet Clubs und Bars dazu, die Richtigkeit der erhobenen Besucherdaten zu überprüfen. Die entsprechende Verfügung des Amts für Gesundheit über zusätzliche Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie tritt am Montag, 6. Juli 2020, in Kraft und gilt bis auf Widerruf, wie der Kanton am Freitagnachmittag mitteilte.

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