Kultur-Knatsch
Basel-Stadt will von Baselland 18 Millionen für die Kultur

Die offizielle Verhandlungsstrategie der Basler Regierung besteht darin, mit Baselland im Kulturbereich einen Lastenausgleich wie in der Ostschweiz einzuführen.

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Gute Nacht! Sollte die Baselbieter Regierung ihre Drohung, die Kultursubvention zu halbieren, durchziehen, so kämen einige Institutionen zum Erliegen.

Gute Nacht! Sollte die Baselbieter Regierung ihre Drohung, die Kultursubvention zu halbieren, durchziehen, so kämen einige Institutionen zum Erliegen.

Martin Töngi

Die Berechnungen der Regierung zeigen gemäss der „Schweiz am Sonntag“ jedoch, dass Baselland kein Interesse daran haben kann.

Für Theater, Sinfonieorchester, Kaserne, Kunstmuseum und Naturhistorisches Museum verlangen die Basler vom Landkanton 22 Millionen Franken. Zieht man einen Standortvorteil von 20 Prozent ab, wären das immer noch 17,6 Millionen.

Für Baselbieter Verhältnisse erscheint diese Zahl derart hoch, dass ein Kompromiss unwahrscheinlich ist.

Basel-Stadt hat die höchsten Kulturausgaben, obwohl Baselland schweizweit am meisten Kultur «einkauft».

Basel-Stadt hat die höchsten Kulturausgaben, obwohl Baselland schweizweit am meisten Kultur «einkauft».

bz

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