Mondfest

Basel stärkt die Städtepartnerschaft mit Schanghai

Einer der Höhepunkte des Mondfests ist der Löwentanz. (Archiv)

Einer der Höhepunkte des Mondfests ist der Löwentanz. (Archiv)

Basel feiert am nächsten Samstag zur Stärkung der Städtepartnerschaft mit Schanghai auf dem Münsterplatz das chinesische Mondfest - mit dem Höhepunkt des Löwen- und Drachentanzes. Zudem wird an der Uni Basel das Konfuziusinstitut eröffnet.

In Basel stehen am kommenden Samstag gleich zwei Anlässe bevor, welche die Städtepartnerschaft mit Schanghai stärken sollen: So wird an der Universität Basel das Konfuzius-Institut eröffnet. Es ist nach Genf das zweite solche Institut für chinesische Sprache und Kultur in der Schweiz.

Auf dem Basler Münsterplatz wird zudem das chinesische Mondfest gefeiert; dies bereits zum vierten Mal. Gemäss den Organisatoren der Vereinigung Basel-China werden zum Fest rund 5000 Besucher erwartet.

Basel als Schweizer Chinatown

Das Mondfest sei der für die Bevölkerung erlebbare Ausdruck der Städtepartnerschaft und ermögliche einen Austausch mit der hier lebenden chinesischen Gemeinschaft. Ein Grossteil der chinesischen Besucher werde aus der Schweiz ausserhalb der Region Basels zum Mondfest anreisen, weiss Sabine Horvath, Leiterin Standortmarketing und Aussenbeziehungen beim Kanton. «Wir versuchen so, Basel als Schweizer Chinatown zu positionieren», erklärt Horvath.

Höhepunkte des Mondfests sind der farbenfrohe Löwen- sowie der Drachentanz, die von Angehörigen einer Schweizer Kung-Fu-Gesellschaft dargeboten werden. Später wird Opernstar Liu Songhu traditionelle chinesische Lieder vortragen.

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin wird zudem mit Xu Jinghu, der chinesischen Botschafterin in der Schweiz, den Mondkuchen anschneiden, wie dies im Reich der Mitte zu jeder Mondfest-Zeremonie gehört. Nach dem chinesischen Neujahr ist das Mond- oder auch Mittherbstfest das wichtigste Familienfest in China.

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