Basel
Basel Tattoo kann immer noch von Militäreinsätzen profitieren

Die Armee soll künftig weniger Einsätze für zivile Anlässe leisten. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden. Das soll aber das Basel Tattoo kaum betreffen, wie Chef Erik Juillard sagt.

Hans-Martin Jermann
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Royal Corps of Musicians, Tonga.
13 Bilder
Massed Military Bands und Massed Pieps and Drums.
Fabienne Louves singt ebenfalls am Tattoo.
Band of HM Royal Marines, Grossbritannien.
Premiere des Basel Tattoo
HM The King's Guard Band & Drill Team, Norwegen.
Band of The Life Guards, Grossbritannien.
Mounted Fanfare Band of the Carabinieri, Italien.
International Highland Dancers.
Band of The Life Guards mit Pferden aus Grossbritannien.
HM The KingÕs Guard Band & Drill Team, Norwegen.
Massed Pipes and Drums formen den Basler und den Basellandschaftliche Stab.
Finale zum Basel Tattoo 2013.

Royal Corps of Musicians, Tonga.

Keystone

Am Basel Tattoo – mit 120'000 Zuschauern einer der grössten Anlässe in der Nordwestschweiz mit Armee-Einsatz – sind die Militärangehörigen im Auf-und Abbau der Arena und der Imbissbuden zuständig. Chef Erik Julliard ist überzeugt, dass er weiter auf diese Dienste zählen kann. «Der geforderte Ausbildungs- und Trainingseffekt ist gegeben, ebenso die nationale Bedeutung.»

Erst kürzlich hat das Militärmusikfestival eine neue Leistungsvereinbarung mit dem VBS bis 2017 abgeschlossen. Ob diese nach dem Bundesratsentscheid neu ausgehandelt werden müsse, sei unklar. Das Tattoo hat bisher mit dem Geld, das durch die günstigen Armee-Einsätze gespart wurde, Vereine unterstützt. Dieser Spendenbetrag wird kleiner, sollte das Tattoo vom VBS stärker zur Kasse gebeten werden.