Special Youth Camp

Basels Fokus liegt für einmal auf Breitensport

Das Team von Werder Bremen war nur eines von sechs, die an der Jubiläums-Ausgabe des Special Youth Camp teilgenommen haben.

Das Team von Werder Bremen war nur eines von sechs, die an der Jubiläums-Ausgabe des Special Youth Camp teilgenommen haben.

Bereits zum zehnten Mal führte die Scort Foundation das Special Youth Camp in Basel durch – Grund genug für eine grosse Feier.

«Ich habe die Bilder vom ersten Special Youth Camp noch sehr präsent. Nie zuvor habe ich ein Nachwuchsteam gesehen, das so Freude hatte, wenn ihnen etwas gelang», sagt Benno Kaiser, CEO der Stiftung Nachwuchs-Campus Basel. Dieses erste Camp ist nun bereits zehn Jahre her. 2007 wurde erstmals auf Initiative der Basler Scort Foundation ein Trainingslager für Kinder mit Beeinträchtigungen durchgeführt. Seither kamen jedes Jahr Behindertenfussball-Teams aus Europa nach Basel. «In
diesen zehn Jahren ist schon einiges passiert. Über 1000 Kinder von 18 verschiedenen Klubs aus sechs verschiedenen Ländern haben insgesamt teilgenommen», sagt Marc-André Buchwalder, CEO der Scort Foundation.

Engelberger als Spezialgast

Für das Jubiläumsjahr wurden neben den Stammvereinen – der FC Basel, der SV Werder Bremen, Bayer Leverkusen und die Queens Park Rangers – noch der FC Everton und der nordirische Fussballverband mit ihren Teams eingeladen. Neben den normalen Aktivitäten wie Fussballtrainings sowie Besuchen von Kletterwänden oder dem Joggeli stand gestern ein spezieller Parcours auf dem Nachwuchs-Campus an. Dafür mussten die U-Mannschaften des FCB gar den Campus für einen Tag räumen, um den Special Guests Platz zu machen. Ein weiterer Spezialgast – dieses Mal aber neben dem Platz – war der sich im Wahlkampf befindende Regierungsrat Lukas Engelberger. Der Vorsteher des Gesundheitsdepartements liess sich die zweite Plattform an diesem Tag nicht entgehen und lobte dabei die «schöne Leistung», die jedes Jahr vollbracht werde. «Ich möchte mich im Namen des Regierungsrates sehr herzlich bedanken.» Mit solchen Camps werde in einem Jahr voller Sporthighlights auch das Risiko vermindert, dass der Breiten- im Schatten des Spitzensports in Vergessenheit geraten könnte. «Und das wollen wir in Basel definitiv nicht», sagt Engelberger.

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