Joo Ho Park bezeichnete seinen Hund als seinen Glücksbringer. Den chinesische Faltenhund taufte der ehemalige FCB-Verteidiger auf den Namen Milan. Doch angeblich endet Parks Tierliebe, als er vor einer Woche zum FSV Mainz 05 wechselte. Laut «Blick» liess er seinen Liebling in seiner Wohnung in Muttenz zurück und sperrte ihn tagelang auf dem Balkon ein.

Er habe pausenlos gebellt, sagt eine Nachbarin Parks gegenüber dem «Blick». Deshalb ging sie zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Tierquälerei und Nachtruhestörung. Die Busse werde er zwar ohne Probleme zahlen können, doch sie wolle ihm einen Denkzettel verpassen.

Ein Freund Parks hat zwar einmal am Tag nach dem Hund gesehen und ihn gefüttert, doch Milan fehlte Bewegung und in der brütenden Hitze auf dem Balkon eingeschlossen zu sein, kann auch gefährlich für den Vierbeiner werden. «Ein Hund braucht regelmässig Auslauf, mindestens dreimal pro Tag. Zudem muss er bei diesen heissen Temperaturen mit Wasser abgespritzt werden», zitiert der «Blick» Béatrice Kirn des Tierschutzvereins Basel.

Milan wurde inzwischen von Parks Freundin «befreit», wie der «Blick» schreibt. Nach der Anzeige seiner Nachbarin hat der Südkoreaner seine Freundin gebeten, Milan bei sich aufzunehmen. (zam)