Wenn man 25 Jahre alt wird, kann man schon mal ein Fest steigen lassen. Und wenn man eine finanzgewaltige Stiftung ist, so wie die Stiftung Habitat, dann schenkt man auch der Heimatstadt etwas. Im konkreten Fall ein neues Gässlein. Die Habitat hat auf ihrem Areal im Kleinbasel einen Durchgang geschaffen. Dieser verläuft zwischen Rheingasse 31 und Utengasse 30 und bildet so ein Parallelgässlein zum Schafgässlein und dem Referenzgässlein.

Doch auch wenn dieses Geschenk eigentlich schon Feier genug wäre – ganz will man sich bei den Stiftern das Festen nicht nehmen lassen. Also steigt dort am kommenden Wochenende eine Party, mit Zauberer, Schlangenbrot und Grillspezialitäten. Das Ganze dauert am Samstag von 11 Uhr bis abends um 20 Uhr. Die Stiftung Habitat, als Besitzerin von über 40 Liegenschaften in Basel, als Projektverantwortliche auf der Erlenmatt und neuerdings auch auf einem Teil des Lysbüchelareals, ist einer der grösseren Player auf dem Basler Immobilienmarkt. Sie hat auch den Jazzcampus an der Utengasse finanziert.

Offen ist noch die Frage, ob bald ein zweites Gässchen im gleichen Block dazukommt, dann allerdings ein staatliches. Auf Betreiben der IG Rheingasse soll gleich nebenan, über das Gelände des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, ein weiterer Durchbruch geschaffen werden. Ach ja: Einen Namen hat das neue Gässli übrigens (noch) keinen.