Grenzach

BASF soll auf Werksgelände nach weiteren Altlasten suchen

Roland Schmid

Blick auf das BASF Gelände mit der Kesslergrube

Roland Schmid

Ein erstes Gutachten über 120-jährige industrielle Nutzung des 50 Hektaren grossen Geländes gibt es bereits. Nun folgen in den nächsten zwei Jahren Detailuntersuchungen für drei der Flächen. Mit der Sanierung der Kesslergrube haben sie nichts zu tun.

In den nächsten beiden Jahren sollen Detailuntersuchungen Aufschluss darüber geben, ob es auf dem 50 Hektaren grossen Gelände von BASF in Grenzach (D) im Untergrund weitere Belastungssituationen gibt und ob weitere Sanierungsmassnahmen notwendig sind, teilt der Landkreis Lörrach in einer Pressemitteilung mit.

In einem umfangreichen Gutachten wurde bereits eine systematische Aufarbeitung des Standorts vorgenommen und die 120-jährige Entwicklung der industriellen Nutzung dargestellt», hiess es weiter. Für drei der Flächen bestehe weiterer Erkundungsbedarf. Das umfangreiche Erkundungsprogramm soll die Flächen in ihrer räumlichen Ausdehnung und ihrem potenziellen Schadstoffinventar erfassen.

An technischen Massnahmen sind unter anderem grosskalibrige Aufschlussbohrungen, Bodenluftabsaugungen und geohydraulische Untersuchungen geplant. Die Fachfirma, die die Arbeiten ausführt, wird von BASF beauftragt. Die Erkundungsmassnahmen sind unabhängig von der Sanierung der Kesslergrube und werden vom Landratsamt Lörrach begleitet. So sollen mögliche Auswirkungen auf Boden, Grund- und Oberflächengewässer bestimmt werden. (psc)

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