Das Klybeckareal wird von den Grundeigentümerinnen BASF und Novartis kaum mehr für die industrielle Produktion benötigt. Deshalb haben sie sich mit dem Kanton Basel-Stadt zusammengeschlossen, um die Zukunft der Fläche von rund 300‘000 Quadratmetern zu planen. 

Laut Medienmitteilung der Planungspartner ist auch die Öffentlichkeit mittels Beteiligung als Impulsgeberin in den Planungsprozess einbezogen. In mehreren Beteiligungsveranstaltungen wurde dabei ein starker Wunsch nach Flächen für Zwischennutzungen deutlich. Dieser Wunsch wurde von den Grundeigentümerinnen aufgegriffen und geprüft.

Die einzigen aktuell geeigneten Gebäude befinden sich im Arealteil der BASF. Diese hat sich nach genauer Prüfung entschieden, die Gebäude für eine Zwischennutzung zur Verfügung zu stellen. Dazu sind laut Medienmitteilung «weitreichende Instandstellungsmassnahmen» erforderlich. Die dafür notwendigen Mittel wird die BASF jedoch bereitstellen.

Bei der Vermittlung und Vermietung wird die Grundeigentümerin mit dem Basler Verein unterdessen zusammenarbeiten. Das weitere Vorgehen soll in den nächsten Monaten festgelegt und bei einer Veranstaltung am Samstag, 16. Juni 2018, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

Insgesamt ca. 5’000 Quadratmeter Fläche stehen somit ab Oktober 2018 für fünf Jahre zur Zwischennutzung bereit und bieten Jungunternehmen, Start-Ups, Kulturschaffenden und Gewerbetreibenden Raum für Büros, Ateliers oder Ausstellungsräume.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.klybeckplus.ch oder im Info-Center klybeckplus, das jeweils am Mittwoch (12–14 Uhr) an der Mauerstrasse 1 frei zugänglich ist.