Kunstauktion

BASF unterstützt Krebsliga beider Basel

BASF unterstützt Krebsliga mit Kunstauktion. (Symbolbild)

BASF unterstützt Krebsliga mit Kunstauktion. (Symbolbild)

Bei einer Auktion von Kunstwerken aus dem Lager der BASF kamen 20'000 Franken zusammen. Das Unternehmen verdoppelte den Betrag.

Spenden Rund 700 Bilder, Artefakte, Stiche, Teppiche und Werbeplakate lagerten während Jahren im Keller der BASF an der Klybeckstrasse. Die Leitung der BASF Schweiz gab den Mitarbeitenden eine Woche lang die Möglichkeit, sie zu erwerben, und veranstaltete dafür eine Spendenaktion zu Gunsten der Krebsliga beider Basel. Die Mitarbeitenden konnten ihre Lieblingsstücke aussuchen und dafür einen nach ihren Vorstellungen angemessenen symbolischen Betrag bezahlen. So kamen 20000 Franken zusammen. Das Unternehmen verdoppelte anschliessend den Betrag. Dass damit pro Exponat durchschnittlich «nur» knapp über 28 Franken bezahlt wurden, wie ein Journalist an der inszenierten Scheckübergabe vorrechnete, liess BASF-Schweiz-CEO Matthias Halusa nicht gelten: «Die Spendenaktion war ein grosser Erfolg. Es geht vor allem um die Geste. Es gab auch Mitarbeitende, die ihre Beträge grosszügig aufrundeten.» Er lobte die Arbeit der Krebsliga, die dank einem privaten Gönner seit zwei Jahren in einer grosszügigen Liegenschaft am Petersplatz beheimatet ist, in den höchsten Tönen. «Das ist ein ganz wichtiger Ort für Betroffene und deren Umfeld für Beratungen und Begegnungen. Bei Krebs sind so viele Fragen und Emotionen im Spiel.»

Die Krebsliga sei als gemeinnütziger Verein zu 90 Prozent spendenfinanziert, erklärte Geschäftsführerin Michèle Leuenberger-Morf. «Das ist eine tolle Geste der BASF und deren Mitarbeitenden. Wir werden das Geld für unser Wochenprogramm sehr gut gebrauchen können.» Pro Monat gehen rund 100 Personen für Beratungen und Kurse rund ums Thema Krebs ins Begegnungszentrum. Neu gibt es Angebote für Kinder und Junge – ob selbst erkrankt oder als Angehörige. «Für Betroffene ist es wichtig, dass sie sich unter Gleichgesinnten austauschen können oder von ehemals Erkrankten erfahren, wie sie mit der Situation umgegangen sind», so Leuenberger. (tgf)

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