Arbeitsmarktkontrolle

Basler Basko und Baselbieter AMKB vor Zusammenschluss

Die gemeinsame Kontrollorganisation soll sowohl in Basel-Stadt wie auch in Baselland einen Sitz haben. (Symbolbild)

Die gemeinsame Kontrollorganisation soll sowohl in Basel-Stadt wie auch in Baselland einen Sitz haben. (Symbolbild)

Die baselstädtische Baustellenkontrolle Basel (Basko) und die Baselbieter Arbeitsmarktkontrolle für das Baugewerbe (AMKB) wollen sich zusammenschliessen. Dies haben die Trägerschaften der beiden Organisationen beschlossen.

Vollzogen werden soll der Schulterschluss per Anfang 2020, wie die Gewerkschaften Unia und Syna sowie der Gewerbeverband Basel-Stadt und die Wirtschaftskammer Baselland am Dienstag mitteilten. Die gemeinsame Kontrollorganisation mit 17 Mitarbeitenden soll sowohl in Basel-Stadt wie auch in Baselland einen Sitz haben.

Bisher agierten Basko und AMKB getrennt. Letztes Jahr führten sie insgesamt über 1600 Kontrollen durch. Nach dem Zusammenschluss ist die neue Kontrollorganisation gemäss der Mitteilung auf einer Fläche von 555 km2 für die Kontrolle der Arbeitsbedingungen in mehr als 20 Branchen mit 2500 Betrieben zuständig. In diesen sind rund 22'000 Arbeitnehmende dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt.

Vom Schulterschluss der beiden Kontrollorganisation versprechen sich die Sozialpartner Synergien und mehr Effizienz. Dadurch könne der Schutz der Lohn- und Arbeitsbedingungen weiter gestärkt werden, heisst es im Communiqué. Auch solle die Professionalisierung des Vollzugs vorangetrieben und sichergestellt werden, dass einheimische Betriebe gleich lange Spiesse haben wie die ausländische Konkurrenz.

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