Neuorganisation

Basler Bauteilbörse wird per sofort von NGO übernommen

Die Bauteilbörse in Basel existiert seit 23 Jahren als Verein.

Die Bauteilbörse in Basel existiert seit 23 Jahren als Verein.

Konkurrenz durchs Internet und weniger Mitarbeitende: Die Basler Bauteilbörse war als Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig. Darum wird die Institution per Sofort unter dem Dach von Overall laufen.

Seit 23 Jahren sammelt die Basler Bauteilbörse noch brauchbare Bauteile auf Baustellen, repariert und verkauft diese. Rund 50 Stellen gibt es im gemeinnützigen Verein für erwerbslose Personen. Nun wird die Bauteilbörse ein neues Management erhalten: Per sofort gehört die Institution der Non-Profit-Organisation Overall an.

«Mit diesem Entscheid wird das weitere Bestehen der Bauteilbörse gesichert», schreiben die Institutionen in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Demnach war das Geschäftsmodell der Börse nicht mehr tragfähig. Die Gründe: «die stark rückläufige Zuweisung durch Arbeitsämter und IV sowie die zunehmende Konkurrenzierung durch Internethandel und Auslandkäufe». Die Arbeitsplätze der Bauteilbörse sollen «wo immer möglich» erhalten werden.

Institution integriert seit 40 Jahren Stellensuchende

Overall beschäftigt rund 55 Mitarbeitende und engagiert sich in der Arbeitsmarktintegration. Menschen auf Stellensuche werden in Betrieben in Gastronomie, House Keeping, Facility Service und Bau von Fachleuten unterstützt und auf den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Neuer Präsident der Bauteilbörse wird Dominik Prétôt, der auch Verwaltungsratspräsident bei Overall ist. (sil)

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