Basel

Basler Drogen-Anlaufstellen Heuwaage und Spitalstrasse schliessen

Fixerstübli in Drogenanlaufstelle

Fixerstübli in Drogenanlaufstelle

Für Drogenkonsumierende soll es im Kanton Basel-Stadt künftig statt drei nur noch zwei Kontakt- und Anlaufstellen (K+A) geben: Die K+A Heuwaage und Spitalstrasse sollen mittelfristig geschlossen und an einem neuen Standort zusammengelegt werden.

Als neuer Standort ist das ehemalige Frigosuisse-Areal vorgesehen, wie das Gesundheitsdepartement am Donnerstag mitteilte. Das dem Kanton gehörende Areal befinde sich für diesen Zweck an idealer Lage, weil es in unmittelbarer Nähe weder Wohnbauten noch Schulen habe. Gleichzeitig sei es für Benutzerinnen und Benutzer gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.

Weiter in Betrieb bleiben soll die K+A beim Wiesenkreisel. Den Drogenkonsumierenden soll gemäss Gesundheitsdepartement auch mit nur noch zwei Standorten genug Platz zur Verfügung stehen. Am neuen Standort könnten grosszügige Räumlichkeiten genutzt werden. Dagegen seien die Platzverhältnisse in den K+A Heuwaage und Spitalstrasse eng.

Vorprojekt für neue Anlaufstelle

Für die neue Drogen-Anlaufstelle hat die Regierung nun ein Vorprojekt in Auftrag gegeben, das noch dieses Jahr in Angriff genommen werden soll. Mit der Umsetzung soll nächstes Jahr begonnen werden.

Die Bekanntgabe der Neuerungen bei den K+A fällt zusammen mit den Feierlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum der einstigen Gassenzimmer, die am Donnerstag in der Elisabethenkirche stattfanden. Die K+A hätten in der professionellen Suchtarbeit und ebenso in den drogenpolitischen Konzepten «zu Recht» einen festen Platz gefunden, schreibt das Gesundheitsdepartement.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1