Krebs ist in der Schweiz die zweithäufigste Todesursache. Und die Zahl der Fälle nimmt laufend zu. Deshalb sind auch neue Krebsmedikamente für viele Menschen mit grossen Hoffnungen verbunden. Eine solche Hoffnung dürfte eine Entdeckung der Basler Firma Piqur sein, die seit 2011 an einer neuen Behandlungsmethode und einem entsprechenden Medikament forscht. Dank der gezielten Wirkung auf die Krebszelle habe das Piqur-Medikament nicht die Giftigkeit bisheriger Chemotherapien, sagte Vladimir Cmiljanovic, CEO von Piqur, kürzlich in einem Artikel der bz. Gestern Abend konnte er im Congress Center den Jungunternehmerpreis Nordwestschweiz entgegennehmen – in Vertretung seines 20-köpfigen Teams.

Eine erste Phase klinischer Tests mit Patienten ist am Laufen und soll bis Ende Jahr abgeschlossen werden. Danach erfolgt die zweite Phase, die auch Kliniken in den USA umfasst. Weil das Medikament für viele Patienten eine neue wahrscheinliche Behandlungsmöglichkeit darstellt, hofft Cmiljanovic, dass das Mittel von den Zulassungsbehörden die «Fast Track»-Genehmigung erhält. Damit können langwierige klinische Tests übersprungen oder abgekürzt werden.

Vladimir Cmiljanovic und sein Team zeigte sich gestern überglücklich und sehr dankbar.