Unter dem Fund seien zahlreiche Prinzessinnen und Prinzen der XVIII. Pharaonen-Dynastie, die von 1550 bis 1292 vor Christus das Land am Nil beherrschte, teilte das Antikenministerium in Kairo am Montag mit.

Die Entdeckung bei einer gemeinsamen Ausgrabungskampagne mit Forschern der Universität Basel sei vor allem deshalb bemerkenswert, weil sie sich im eigentlich gut erforschten Tal der Könige ereignete und dabei die Namen wohl noch unbekannter Prinzessinnen gefunden wurden.

Neben hölzernen Sakrophagen wurden den Angaben zufolge auch Totenmasken und Kanopengefässe gefunden, in denen die inneren Organe der Toten nach deren Mumifizierung aufbewahrt wurden. Die Schweizer Forscher konnten bei der Untersuchung der Inschriften etwa 30 Tote identifizieren, darunter die Namen mehrerer bisher unbekannter Prinzessinnen, wie Antikenminister Mohammed Ibrahim erklärte.

Die Nekropole befindet sich demnach am Nordostende des Tals der Könige, von dem Forscher eigentlich bereits alle Geheimnisse zu kennen glaubten.