Die Regierung hatte für den Zeitraum von 2018 bis 2021 insgesamt 6,6 Millionen Franken für die Entwicklungszusammenarbeit beantragt. Mit 8 zu 1 Stimmen bei 2 Enthaltungen spricht sich die Regiokommission nun für eine Aufstockung auf 8 Millionen Franken für die kommenden vier Jahre aus, wie sie am Freitag mitteilte.

Mit der in den Augen der Kommissionsmehrheit "moderaten Erhöhung" des jährlichen Beitrags um 350'000 Franken würde Basel-Stadt künftig pro Einwohnerin und Einwohner 10 Franken pro Jahr für Menschen in Not einsetzen. Die letzte Aufstockung hatte es 2008 gegeben, als der jährliche Beitrag um 150'000 Franken auf den aktuellen Stand erhöht wurde.

In der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Kanton Basel-Stadt gemäss dem Bericht der Regiokommission vorab kleine und mittlere Organisationen mit Projektbeiträgen in der Höhe von 20'000 bis 50'000 Franken. Die Vergabe erfolgt durch eine Fachkommission, die von der Regierung eingesetzt wurde und ehrenamtlich arbeitet.

Einziges Schwerpunktprojekt ist ein Spital in Ifakara in Tansania, für welches das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut seit einiger Zeit aus der Basler Staatskasse jeweils rund 225'000 Franken pro Jahr erhält. Die zusätzlichen Mitteln sollen es der Fachkommission erlauben, einen zweiten Schwerpunkt zu definieren.