Die Bewohner des St. Alban-Quartiers dürfen sich freuen – zumindest jene, die zu Fuss, per Tram oder Velo unterwegs sind: Die Hardstrasse soll grundlegend erneuert werden. Wie die Regierung mitteilt, schaffe dies mehr Raum für Fussgänger, Trampassagiere und Velofahrende. Gleichzeitig würden Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität erhöht. So sollen Tramhaltestellen behindertengerecht gestaltet werden sowie sieben zusätzliche Bäume für eine grünere Strasse sorgen.

Das alles hat seinen Preis: Die Regierung beantragt dem Grossen Rat für das Projekt 17,5 Millionen Franken. Stimmt das Parlament zu, beginnen die Arbeiten frühestens Ende 2020. Die Sanierung soll aber auf jeden Fall nötig sein. Die Tramgleise, der Strassenbelag sowie Gas-, Wasser- und Stromleitungen der Hardstrasse hätten ihr Lebensende erreicht, begründet die Regierung. Die Strasse müsse entsprechend saniert und an die aktuellen gesetzlichen Anforderungen angepasst werden.

Die Umgestaltung geht allerdings auf Kosten einiger Parkplätze. Von den bestehenden 141 würden 50 gestrichen. 15 Parkplätze könnten allerdings im geplanten Parking Kunstmuseum unterirdisch kompensiert werden.