Coronavirus

Basler Hotels haben 2020 so wenig Gäste wie seit 1958 nicht mehr

Insgesamt verzeichnet Basel von Januar bis September 488'777 Übernachtungen in Hotels.

Insgesamt verzeichnet Basel von Januar bis September 488'777 Übernachtungen in Hotels.

Gegenüber dem Vorjahr haben Basler Hotels bei den Logiernächten in diesem Jahr eine Einbusse von 57,8 Prozent. Immerhin konnten dank den Besuchenden aus der Schweiz dennoch einige Übernachtungen verzeichnet werden.

Genau 488'777 Übernachtungen wurden in Basler Hotels von Januar bis September 2020 gebucht. Vergleicht man die Zahlen derselben Messperiode mit dem Vorjahr, entspricht dies einer Einbusse von 57,8 Prozent. Zuletzt wurden 1958 weniger Übernachtungen gezählt. Dies geht aus einer Analyse des Statistischen Amts Basel hervor. Dass dennoch immerhin diese Menge an Logiernächten verzeichnet werden konnte, ist den Schweizer Besucherinnen und Besuchern zu verdanken. Denn deren Übernachtungen sind mit 36 Prozent weniger stark eingebrochen, als die der Gäste aus dem Ausland mit 67,9 Prozent.

In der gesamten Schweiz wurden in den ersten drei Quartalen 2020 total 19,1 Millionen Logiernächte gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 39,4 Prozent. Von ausländischen Gästen wurde mit insgesamt 6,5 Millionen Übernachtungen ein Rückgang von 62,5 Prozent verzeichnet, bei inländischen Gästen sind es 12,6 Millionen Logiernächte, was 10,9 Prozent entspricht.

Unter der Woche mehr Gäste als am Wochenende

Aus der Statistik geht ebenfalls hervor, dass die durchschnittliche Zimmerbelegung seit März aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen gesunken ist. Auffallend ist auch, dass Hotelzimmer nicht überwiegend an den Wochenenden belegt waren, sondern an Werktagen: Von Montag bis Donnerstag seien die Zimmer etwa zu 34,7 Prozent ausgelastet gewesen, von Freitag bis Sonntag lediglich zu 26,7 Prozent.

Erst vor zwei Wochen hat die Regierung die Unterstützungsbeiträge für die Gastronomie und Hotellerie um weitere 10,45 Millionen Franken erhöht. Insgesamt steht der Branche damit ein Gesamtunterstützungspaket von 74,5 Millionen Franken aus Bundes- und Kantonsmitteln zur Verfügung.

Meistgesehen

Artboard 1