Grossratswahlen

Basler Jungparteien spannen zusammen und starten gemeinsame Aktion

Von Links nach Rechts, von Oben nach Unten: Kilian Winkler (JCVP), Melina Kaeser (jglp), Benjamin Grob (JLB), Simon Fankhauser (jgb), Yves Jenni (jglp), Freija Geniale (JUSO), Nino Russano (JUSO), Anouk Feurer (jgb), Demi Hablützel (JSVP), Emélie Dunn (JLB), Titus Hell (JFBS)

Von Links nach Rechts, von Oben nach Unten: Kilian Winkler (JCVP), Melina Kaeser (jglp), Benjamin Grob (JLB), Simon Fankhauser (jgb), Yves Jenni (jglp), Freija Geniale (JUSO), Nino Russano (JUSO), Anouk Feurer (jgb), Demi Hablützel (JSVP), Emélie Dunn (JLB), Titus Hell (JFBS)

Das Durchschnittsalter im Grossen Rat von Basel-Stadt liegt aktuell bei über 50 Jahren. Die Jungparteien sehen dies als ein Problem und wollen deshalb mit der Aktion «mit deiner Stimme gestalten wir unsere Zukunft» Stimmen für junge Politiker generieren.

87 Kandidierende der Jungparteien von Basel-Stadt treten bei den kommenden Grossratswahlen an. Sie sind unzufrieden damit, dass die unter 30-Jährigen «mit gerade mal» vier Grossrätinnen und Grossräten vertreten sind, schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung. 

«Es kann nicht sein, dass die unter 30-Jährigen in einem Parlament, das massgeblich über ihre Zukunft entscheidet, so schlecht vertreten sind», schreiben sie. Deshalb rufen die Jungparteien von Basel am Montag mit einer gemeinsamen Aktion zur Wahl von jungen Politikerinnen und Politikern auf. 

«Im Grossen Rat sind die Jungen jedoch massiv untervertreten»

Melina Kaeser, Präsidentin der Jungen Grünliberalen beider Basel, sagt: «In einem Parlament braucht es alle Generationen, um die Bevölkerung optimal abdecken zu können. Im Grossen Rat sind die Jungen jedoch massiv untervertreten. Dies muss sich am 25. Oktober unbedingt ändern.»

Das Stigma, dass nur Menschen mit langjähriger Lebens- und Berufserfahrung gute Politik
machen würden, müsse laut den Jungparteien gebrochen werden. «Unsere Politik folgt nicht immer den vorgegebenen Wegen und gerade das macht sie erfrischend erfolgreich.» Insbesondere in der Lokalpolitik der Region würde sich des Öfteren zeigen, dass junge Politikerinnen und Politiker nicht nur parteiintern politisieren. 

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