Der Umzug des Hauptsitzes der Basler Kantonalbank (BKB) von der Spiegelgasse in das renovierte Gebäude an der Aeschenvorstadt hat der Bank massive Energieeinsparungen beschert. Oder anders gesagt: Das alte Gebäude an der Spiegelgasse war eine Energieschleuder.

Dank Minergie-P-Fassade und modernster Haustechnik sank der Gesamtenergieverbrauch in der Periode 2012/ 2013 von 8,48 auf 4,87 Gigawattstunden in der Periode 2013/2014, wie der BKB-Website zu entnehmen ist. Im ganzen vergangenen Jahr lag der Anteil an erneuerbarer Energie bereits bei 100 Prozent, ist dem vergangene Woche publizierten Nachhaltigkeitsbericht der Bank zu entnehmen.

«Durch das eingeführte betriebliche Umweltmanagement konnte die Umweltbelastung der BKB in den letzten Jahren systematisch verringert werden», heisst es. Ein Grund für die verbesserte Energieeffizienz ist der Umzug der Computerserver in das BKB-Gebäude im Südpark beim Bahnhof SBB.

Dem ebenfalls vergangene Woche publizierten Geschäftsbericht ist zu entnehmen, dass die sechsköpfige Geschäftsleitung (GL) Vergütungen in der Höhe von 3,1 Millionen Franken bezogen hat, jene von CEO Guy Lachappelle belief sich auf 820'000 Franken (Vorjahr: 690'000). Die durchschnittliche Entschädigung für ein GL-Mitglied stieg von 380'000 auf 460'000 Franken.