Gesundheitsschutz

Basler Kantonslabor erlässt Verkaufsverbot für Kinderkosmetika

Zehn von 49 getesteten Produkten wiesen Mängel auf. (Symbolbild)

Zehn von 49 getesteten Produkten wiesen Mängel auf. (Symbolbild)

Kinderkosmetika weisen weiterhin teils eklatante Mängel auf: Das Kantonslabor Basel-Stadt hat zehn von 49 untersuchten Produkten aus dem Verkehr gezogen. Die Beanstandungsquote lag diesmal bei insgesamt 43 Prozent.

Zu Kritik Anlass gaben erneut vor allem Nagellacke, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Kantonslabors Basel-Stadt hervorgeht. Die untersuchten Produkte stammten von Importeuren, Warenhäusern, Spielzeugläden und Boutiquen in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, -Landschaft, Bern, Solothurn und Zürich sowie vom Zoll.

Die Verkaufsverbote wurden mit unerlaubten Farbstoffen sowie unerlaubt hohen Gehalten verschiedener Substanzen begründet. Ein Produkt habe das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zurückgerufen. Erstmal negativ aufgefallen seien diesmal Haarfärbeprodukte, hiess es weiter.

Kinderkosmetika werden regelmässig untersucht. Die Kampagne wird getragen von sechs Kantonslabors und den Zollbehörden, mit Federführung in Basel. Diesmal lag die Gesamtbeanstandungsquote mit 43 Prozent zwar deutlich unter den 59 Prozent vom Vorjahr. Doch ob die Verbesserung anhält, würden erst weitere Kontrollen zeigen.

Zwar seien in den letzten Jahren viele Produkte vom Markt genommen worden, doch seien die Ersatzprodukte "in vielen Fällen nicht besser". Die Hälfte der untersuchten Produkte stamme aus China, was für Kosmetika weniger üblich sei als für Spielwaren.

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