Sicherheit

Basler Kriminalität 2019: Mehr Fälle von Crystal Meth und Jugendpornografie

Erobert langsam den Schweizer Markt: Crystal Meth. (Symbolbild)

Erobert langsam den Schweizer Markt: Crystal Meth. (Symbolbild)

Die Kriminalitätsrate in Basel-Stadt ist weitgehend stabil – mit einigen Ausnahmen allerdings. Dazu gehören das Drogengeschäft, aber auch Pornografie.

Gewalt, Einbrüche, Drogendelikte: In Basel-Stadt ist die Kriminalitätsrate im vergangenen Jahr ähnlich hoch geblieben wie 2018. In der soeben veröffentlichten Kriminalitätsstatistik 2019 geben aber zwei Dinge Anlass zur Besorgnis. Erstens werden in Basel vermehrt Fälle von Methamphetamin in Form des sogenannten Crystal Meth aufgedeckt.

Trotz der bekannten negativen Gesundheitsfolgen (Crystal Meth gilt als schnell süchtigmachend) erfreue sich die Droge, die beispielsweise in den Vereinigten Staaten weitverbreitet ist, auch in Basel einer wachsenden Konsumentengruppe. Demnächst wird vor dem Strafgericht ein grosser Fall verhandelt. Die Polizei war vor etwas über einem Jahr in einer Wohnung im Gundeli auf 1,1 Kilo Crystal Meth gestossen (die bz berichtete).

Ebenfalls besorgniserregend sind die Beobachtungen der Jugendanwaltschaft, wonach die Fälle gegen die sexuelle Integrität zugenommen haben. Dies vor allem in Form von Pornografie sowie sexuellen Belästigungen. Es sei eine Tatsache, dass Jugendliche Porno-Bilder auf ihren Seiten hätten und diese mit ihren Freunden teilten und weist darauf hin, dass «auch Jugendliche, die von sich selbst pornografische Bilder herstellen», Straftaten begingen. Die Anzeigen gegen die sexuelle Integrität haben im vergangenen Jahr von 21 auf 39 zugenommen.

Meistgesehen

Artboard 1