Damit soll die jährliche Abgeltung des Kantons Basel-Stadt an die GGG M für die Jahre 2018 bis 2021 von 390'000 auf 400'000 Franken steigen. Dies geht aus der am Freitag veröffentlichten Vorlage der Regierung hervor. Diese erachtet die Leistungen der GGG M als "unverzichtbares Element" der Integrationsförderung im Stadtkanton.

Zusammen mit einer unveränderten jährlichen Finanzhilfe für Projekte und Veranstaltungen (40'000 Franken) sowie einem Bundesbeitrag aus dem Kantonalen Integrationsprogramm (108'00 Franken) kann die Anlaufstelle in den kommenden vier Jahren mit insgesamt je 548'000 Franken rechnen. Die GGG M hatte indes eine Erhöhung der Abgeltung um 30'000 Franken beantragt.

Die GGG M hatte ihr Begehren mit steigender Nachfrage nach ihren Dienstleistungen begründet. Mehr als 10'000 Personen haben letztes Jahr die Beratungsstelle aufgesucht - 3557 für eine Kurzberatung und 6684 für ein Beratungsgespräch, die laut GGG M zudem immer komplexer werden.

Um die als zu lange kritisierten Wartezeiten zu verkürzen, hat die GGG M in diesem Jahr die Beratungsstelle um 30 Stellenprozent aufgestockt. Nun sollen weitere 30 Stellenprozente hinzukommen.

Die zusätzlichen Mittel aus der Staatskasse hätten diese Mehrkosten auffangen sollen. Weil die Regierung nur 10'000 Franken übernehmen will, erhöht auch die Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel (GGG) als Trägerin ihren Beitrag an die GGG M um 10'000 Franken.

Um zu mehr Einnahmen zu kommen, schlägt die Regierung der GGG M vor, für Beratungen in Deutsch einen einkommensabhängigen Beitrag zu prüfen. Wer Deutsch könne, sei in der Regel gut integriert und sozial gut gestellt und brauche die Beratungsleistung der GGG M nicht als Informationsquelle.