Schweizer Jugend forscht
Basler Nachwuchsforscher wurden ausgezeichnet

Heute hat die Stiftung Schweizer Jugend forscht in Lugano bekannt gegeben, wie die 61 Forschungsprojekte bewertet wurden und welche Nachwuchsforscher einen Sonderpreis erhalten. Fünf Basler erhielten einen Sonderpreis.

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Bundesrat Alain Berset hält eine Ansprache

Bundesrat Alain Berset hält eine Ansprache

Keystone

Ein langer Weg liegt hinter den 76 Jugendlichen, die in der Aula Magna der Universiät in Lugano sitzen. Um am Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht dabei zu sein, mussten sie vor knapp einem Jahr ihre Arbeit einreichen und eine Vorselektion überstehen. 120 Arbeiten wurden eingereicht, 60 schafften es in die Endrunde in Lugano.

Aktuelle Themen wissenschaftlich erarbeitet

Gestern stellten die Jugendlichen ihre Forschungsprojekte vor. Fachexperten aus der Wissenschaft und Industrie hatten die Aufgabe, die Projekte aus den 15 Kantonen nach strengen wissenschaftlichen Kriterien zu beurteilen und zu bewerten.

Von den 61 Arbeiten erhalten 17 das Prädikat «gut», 29 «sehr gut» und 15 gar ein«hervorragend». Damit verbunden ist je nach Prädikat eine Preissumme zwischen 500 und 1200 Franken.

Alain Berset hält einen Festvortrag

Bevor die Jungforschenden ihre Preise und Urkunden entgegennehmen können, hält Bundesrat Alain Berset einen Festvortrag. Der Bundesrat verweist als erstes auf eine wichtige Eigenschaft, welche die jungen Forscherinnen und Forscher hätten: sie würden Fragen stellen. Am Anfang von allen Neuerungen stehe stets die Frage. Nur wer Fragen stelle und neugierig sei, hole das Beste aus allem heraus.

Alain Berset zeigte sich beeindruckt über die Vielfalt der Projekte aus fast allen wissenschaftlichen Bereichen. Nachholbedarf sehe er hingegen in der Vielfalt der Teilnehmenden: so seien die Lernenden deutlich untervertreten, ebenso die Romandie mit nur einem Teilnehmer aus dem Kanton Freiburg, dem Heimatkanton von Bundesrat Berset.

Das sind die Gewinner eines Sonderpreises aus Basel-Stadt und Basel-Land:

Vicotor Bättig aus Sissach für «Application of Sunscreens in the broad Population and its Consequences for the COLIPA SUn Protection Factor Test Method». Er bekommt den Sonderpreis Metrohm. Er kann an einem Wissenschaftscamp für wissenschaftsbegeisterte Jugendliche aus der ganzen Welt in London teilnehmen.

Felix Gerber aus Binningen für «Transcriptional regualtion of metabolic genes in skeletal muscle through PGC-1α». Er bekommt den Sonderpreis Simply Science und bekommt damit ein Forschungspraktikum und einen Barpreis.

Corinne Singeisen aus Liestal für «Gletscher und Gebirgsbäche im Klimawandek». Auch sie bekommt den Sonderpreis Metrohm und kann an einer internationalen Wissenschaftsolympiade für nachhaltige Projekte teilnehmen.

Linus Flammer aus Basel gewinnt für «Zwischen Seniorenresidenz und Studentenbude - neue Wohnformkonzepte für junge und alte Menschen». Er gewinnt den Sonderpreis Academia Engelberg. Damit kann er an der internationalen Wissenschaftskonferenz zum Thema «Future Cities» in Engelberg teilnehmen.

Felix Läderach aus Riehen gewinnt für «Grätzel-Zelle - Natürliche Farbstoffe im Vergleich» den Sonderpreis Science der Uni Basel. Damit kann er an einem internationalen Projektwettbewerb in Osweg (USA) teilnehmen. (cfü)