Basel
Basler Ombudsleute hatten 2010 weniger Fälle aber mehr Pendenzen

Die baselstädtische Ombudsstelle hat 2010 zwar etwas weniger Fälle bearbeitet als 2009. Weiter zugelegt hat aber die Zahl der neuen Dossiers. Per Ende Jahr waren mehr pendent als im Vorjahr.

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Jahresbericht Ombudsstelle BS: Beatrice Inglin-Buomberger und Dieter von Blarer

Jahresbericht Ombudsstelle BS: Beatrice Inglin-Buomberger und Dieter von Blarer

Nicole Nars-Zimmer

Die beiden Ombudsleute hatten 2010 insgesamt 670 (Vorjahr: 689) Fälle auf dem Tisch. Davon waren 524 (515) neue Dossiers und 47 (55) solche aus dem Vorjahr. Dazu kamen 66 (65) Anfragen per Telefon und 33 (54) per Mail oder Brief. Der am Donnerstag publizierte Jahresbericht bilanziert eine «Konsolidierung auf hohem Niveau».

Abgeschlossen wurden 500 (523) Dossiers, womit 71 (47) offen blieben. Bei der ersten Kontaktaufnahme an andere Stellen weitergewiesen hat das Sekretariat der Ombudsstelle im Übrigen 203 (225) Anfragen.

84 Prozent Dossiers aus der Bevölkerung

Dank der Umwandlung eines der beiden juristischen Volontariatsjobs in eine 50-Prozent-Stelle für einen juristischen Mitarbeiter im Vorjahr sowie weiterhin 100 Stellenprozenten für Volontariate war das anhaltend grosse Volumen zu bewältigen, wie es weiter hiess. Wegen zunehmender Laufkundschaft dränge sich ein Umzug auf.

84 (81) Prozent der neuen Dossiers betrafen Fragen oder Beschwerden der Bevölkerung im Zusammenhang mit der öffentlichen Verwaltung. In den übrigen 16 (19) Prozent ging es um personalrechtliche Fragen innerhalb der Verwaltung.

Nach Departementen betrachtet sind nur geringe Verschiebungen feststellbar: Mit 29 (25) Prozent am meisten Dossiers entfallen auf das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt WSU, gefolgt vom Justiz- und Sicherheitsdepartement JSD mit 23 (22) Prozent.