Der Grosse Rat hat in der vergangenen Woche die Finanzierung des ersten E-Health Modellversuchs in der Schweiz abgesegnet. Damit übernimmt Basel-Stadt eine Vorreiterrolle.

Wie «20 Minuten» berichtete, ermöglicht das elektronische Patientendossier einen sofortigen Zugang zu allen wichtigen medizinischen Informationen. In sogenannten Clouds werden die Daten im Netz abgelegt. Das ärztliche Personal kann im Notfall umgehend darauf zugreifen.

Im Universitätsspital Basel ist die Schaltzentrale des Modellversuchs. Software und Infrastruktur seien vorhanden, mitmachende Ärzte und Patienten müssten noch gesucht werden. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass man mit dem Projekt Geld und Zeit sparen könne, was schlussendlich auch den Patienten zugute kommen würde.

Vor Hackerangriffen oder sonstigen Sicherheitslücken haben die Verantwortlichen keine Angst. Obwohl eine totale Gewährleistung des Datenschutzes kaum zu garantieren sei. Doch sie sehen die Patientendossier nicht als interessantes Ziel an.

Auch andere Kantone arbeiten an ähnlichen Projekten. Der Bund schreibt aber vor, dass die unterschiedlichen Systeme untereinander kompatibel sein müssen.