Medikament

Basler Pharmaunternehmen will mit den USA ein Antibiotikum entwickeln

Das Pharmaunternehmen Basilea will zusammen mit den USA ein neues Antibiotikum entwickeln.

Das Pharmaunternehmen Basilea will zusammen mit den USA ein neues Antibiotikum entwickeln.

Das Pharmaunternehmen Basilea hat mit einer Abteilung des US-Gesundheitsministeriums einen Vertrag mit einem Volumen von bis zu 89 Millionen Dollar abgeschlossen. Gemeinsam will man ein neues Antibiotikum entwickeln, das auch gegen Biowaffen wirkt.

Das Antibiotikum BAL30072 von Basilea habe sich wegen seiner breiten Abdeckung multiresistenter Krankheitserreger für den Vertrag qualifiziert, teilte Basilea am Dienstag mit.

Der Wirkstoff habe Potenzial bei schweren Infektionen samt den zunehmenden Spitalinfektionen mit resistenten Keimen, könne mit der Bekämpfung bakterieller Infektionen aber auch eine Rolle in der Abwehr potenzieller Biowaffen spielen.

Geschlossen wurde der Vertrag mit der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) im US-Gesundheitsministerium. Demnach stellt BARDA über eine erste Laufzeit von 22 Monaten etwa 17 Mio. Dollar bereit.

Danach können über total sechs Jahre Optionen auf weitere Finanzierungen ausgeübt werden, womit der Gesamtwert des Vertrags auf bis zu 89 Mio. Dollar steigen könnte.

Die Optionen sind an das Erreichen bestimmter Meilensteine im Zusammenhang mit Studien, der Wirkstoffherstellung und regulatorischen Schritten geknüpft. Derzeit befindet sich der Wirkstoff in der Phase 1, welche Basilea im Rahmen des BARDA-Vertrags fortsetzen will.

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