Zivilfahnder der Polizei hatten im Gundeldingerquartier beobachtet, dass ein Mann mehrfach ältere Personen wegen Wechselgeld zum Telefonieren ansprach, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als der Mann nach Frankreich ausreisen wollte, kontrollierten sie ihn.

Dabei stellte sich der 45-jährige Rumäne als aktenkundiger Trickdieb heraus. Dieser konnte seine Opfer so geschickt ablenken, dass diese gar nicht merkten, wie er ihnen ins Notenfach griff.

Einer anderen Masche bedienten sich zwei Italiener im Alter von 31 und 34 Jahren. Sie sprachen in der Umgebung des Karl Barth-Platzes ältere Männer an und boten ihnen gratis neue Jacken und Anzüge an. Sie sagten, sie kämen von einer Modemesse, und es sei für sie billiger, die Kleider zu verschenken statt sie nochmals zu verzollen.

Danach baten sie ihre Opfer um etwas Geld für Benzin, damit sie nicht auch noch Geld wechseln müssten. Zückten dann die Angesprochenen den Portemonnaie, griffen sie ihnen ins Notenfach und stahlen soviel Geldscheine wie möglich.