Gesundheit
Basler Privatspitäler fürchten um ihre Vorzugsbehandlung

Den Privatspitälern geht es bestens. Mit der Ankündigung einer Spitalgruppe beider Basel sehen sie aber nun ihre Vorzugsbehandlung gefährdet.

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Das Claraspital im Basler Hirzbrunnenquartier geht in die Tiefe und baute einen neuen Trakt mit Operationssälen und einer Reha-Abteilung.

Das Claraspital im Basler Hirzbrunnenquartier geht in die Tiefe und baute einen neuen Trakt mit Operationssälen und einer Reha-Abteilung.

bz Basellandschaftliche Zeitung

Die grossen Basler Privatspitäler haben in den vergangenen Jahren ihr Geschäft kontinuierlich ausweiten können, berichtet die „Schweiz am Sonntag“.

Das Merian Iselin Spital konnte seit 2009 den Aufwand um 20 Prozent steigen, das Claraspital um 35 Prozent und das Bethesda Spital gar um knapp 40 Prozent. Dies bei einem stets positiven Ergebnis und grossen Investitionen.

So wendet das Claraspital in den nächsten Jahren rund 220 Millionen Franken in den Ausbau seiner Infrastruktur auf.

Durch die Bildung der Spitalgruppe sehen sich die Privatspitäler in ihrer Entwicklung allerdings gefährdet. Sie haben deshalb ihre Lobby- und PR-Bemühungen intensiviert.