Basel

Basler Projekt klärt gestresste Jugendliche über psychische Erkrankungen auf

In Basel ist jeder zweite Jugendliche gestresst. Deren Risiko, depressiv zu werden oder an einer Angststörung zu leiden, ist erhöht. (Symbolbild)

In Basel ist jeder zweite Jugendliche gestresst. Deren Risiko, depressiv zu werden oder an einer Angststörung zu leiden, ist erhöht. (Symbolbild)

Etwa jeder fünfte Jugendliche leidet unter einer psychischen Erkrankung und ist auf professionelle Hilfe angewiesen. Allerdings nehmen nur wenige diese auch in Anspruch, wie das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt am Donnerstag mitteilt.

In Basel ist jeder zweite Jugendliche gestresst. Deren Risiko, depressiv zu werden oder an einer Angststörung zu leiden, ist erhöht. Doch oft werden die Anzeichen nicht erkannt oder auch tabuisiert.

Um dieser Entwicklung entgegen zu halten, startet das Basler Gesundheitsdepartement zusammen mit der Journalistin Caroline Doka, die einen depressiven Sohn hat, das Pilotprojekt «Irre Normal». In interaktiven Workshops werden Schüler für psychische Krankheiten sensibilisiert. Betroffene, Angehörige von Betroffenen und Fachpersonen geben ihnen Auskunft. Ziel ist es, das Schweigen zu brechen, Tabus aufzulösen und aufzuzeigen, wann professionelle Hilfe nötig ist und wo man sich diese holen kann.

Im letzten Jahr startete das Projekt, in Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Dienst Basel-Stadt und der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik der UPK Basel.

Am Donnerstag erscheint nun zusätzlich erstmals das Jugendgesundheitsmagazin «Relax», das sich mit dem Thema Stress auseinandersetzt. Das Magazin kann über die Homepage www.gesundheit.bs.ch und www.mixyourlife.ch bezogen werden.

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