Gestern fanden über 400 Gäste aus dem Baselbiet, Deutschland und Frankreich den Weg ins Volkshaus. Der direkte Kontakt mit den Politikern, Kultur- und Wirtschaftsvertretern der Regionen solle die Vernetzung fördern. «Der Regierungsrat möchte eine Plattform schaffen, um die Kommunikation über die Grenzen hinaus zu festigen.»

Regierungsrat Carlo Conti sagte in seiner Ansprache, die Region müsse ihre Kräfte vermehrt bündeln. «Unser Denken ist oft zu kleinräumig.» Basel beweise ja, dass das kantonale und internationale Überschreiten der Grenzen mit Trams und Bussen mit grosser Selbstverständlichkeit passiere. Der Marketingslogan «Basel tickt anders» sei nun ad acta gelegt: «Nicht die Andersartigkeit macht uns stark, sondern die Fähigkeit, mit unseren Nachbarn und Partnern zusammenzuspannen. Der Wohlstand für die Region wird nicht nur in Basel geschaffen, sondern auch im Elsass, in Baden-Württemberg, im Fricktal und im Baselland.»

Neben Grossräten - unter anderen André Auderset und Tobit Schäfer - tauchten mit Walter Banga aus Münchenstein und Charles Simon aus Binningen auch Baselbieter Gemeindepräsidenten auf. Wichtige Köpfe aus Politik, Wirtschaft und Kultur fanden sich aus Lörrach, Weil am Rhein und Freiburg ein. Walter Schneider vom Landratkreis Lörrach unterhielt sich angeregt mit Roland Igersheim, Président Communauté de Communes des Trois Frontières.

Austausch funktioniert bestens

Gudrun Heute-Bluhm, Oberbürgermeisterin Lörrach, tauschte sich mit dem Riehener Gemeindepräsidenten Willi Fischer aus. Charles Buttner, Conseil Général vom Département du Haut-Rhin, verbrachte den Abend mit Gattin Valérie, und Jürg Rämi vom Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg genoss den Apéro zusammen mit Martin Dätwyler von der Handelskammer, Thomas Knopf von Fiege Logistik sowie Claus Wepler vom Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Die Regierungsräte Christoph Eymann und Hanspeter Gass sowie Noch-Grossratspräsident Markus Lehmann und Statthalter Daniel Goepfert plauderten links und rechts mit den Gästen.