Herzog-Nachfolge

Basler Regierung: FDP will mit Nadine Gautschi den SP-Sitz erobern

Nadine Gautschi

Die Basler Freisinnigen wollen den Sitz der abtretenden SP-Finanzdirektorin Eva Herzog attackieren.

Oft sind sie sich uneins, doch nun haben sich die Basler Bürgerlichen offenbar wieder einmal geeinigt. Gut unterrichtete Quellen sagen gegenüber der bz, dass die Basler FDP mit Nadine Gautschi ins Rennen um die Nachfolge von Eva Herzog als Finanzdirektorin gehen wird.

Die dreifache Mutter Gautschi ist Assistentin Bereichsleitung Services im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt und sass von 2014 bis 2017 im Verwaltungsrat der Basler Verkehrs-Betriebe. Für ihre Kandidatin können die Freisinnigen auf die Unterstützung von CVP, LDP und SVP zählen.

Ausscheren wird gemäss Informationen die GLP, die auf den Alleingang von Katja Christ setzt – dies, nachdem die Grünliberale gesagt hatte, dass sie nur dann antrete, wenn sich niemand anderes als Gegenkandidatin zur SP finde. Christ war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

SP ist favorisiert

Die FDP wird die Kandidatur Gautschis an einer ausserordentlichen Nominationsversammlung noch vor den Sommerferien beschliessen. Gautschi war auch für die Nationalratswahlen im Oktober nominiert. Jetzt wird Ersatz gesucht – Gautschi kandidiert nur für den Regierungsrat.

Was sich bereits sagen lässt: Für die Präsidentin der FDP Frauen Basel wird es eine schwierige Ausmarchung. Bei der Ersatzwahl vom 20. Oktober ist die weitaus wählerstärkere Basler SP in der Favoritenrolle. Sie wird mit ihrer Grossrätin Tanja Soland antreten, die sich parteiintern als einzige Kandidatin beworben hat.

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