Die Leistungsvereinbarung konkretisiert das Wohnraumfördergesetz (WRFG), das 2013 als Gegenvorschlag zu einer Mieterschutz-Initiative an der Urne angenommen wurde. Geregelt wird darin die Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften und anderer Träger des gemeinnützigen Wohnungsbaus durch Darlehen, Bürgschaften und Beratung, wie die Regierung mitteilte.

Das Darlehen von maximal 5 Millionen Franken soll, verbunden mit wohnpolitischen und Qualitätsauflagen und zu einem vergünstigten Zinssatz, an den Verband Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Sektion Nordwestschweiz, gehen. Dieser äufnet damit einen Fonds, aus dem er gemeinnützigen Wohnbauträgern Darlehen zur Entwicklung von Bau- und Sanierungsprojekten gewährt.

Weiter kann der Kanton den Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus Bürgschaften zur Schaffung von Wohnraum sowie zur Sanierung oder dem Um- und Ausbau bestehender Mietwohnungen leisten. Auch die Bürgschaften werden mit Auflagen verbunden.

Schliesslich sieht die Leistungsvereinbarung ein Beratungsangebot für Genossenschaften und andere Organisationen vor. Dieses umfasst die bauliche und finanzielle Beratung bei grösseren Bauvorhaben wie auch eine betriebswirtschaftliche Beratung. Erbracht wird es ebenfalls vom Wohnbaugenossenschaftsverband im Auftrag des Kantons.