Eisflächenstrategie
Basler Regierung will Alternativen zur "Kunsti" Margarethen prüfen

Die Basler Regierung will kostengünstigere Alternativen zur Sanierung der Kunsteisbahn Margarethen prüfen. Deren reine Bestandessicherung würde gegen 40 Millionen Franken kosten. Der Nutzen für den Sport wäre aber trotzdem nicht genügend.

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Was soll mit der Kunsteisbahn Margarethen geschehen? (Archiv)

Was soll mit der Kunsteisbahn Margarethen geschehen? (Archiv)

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Als Alternativen geprüft werden sollen insbesondere Varianten auf dem Areal St. Jakob, wo sich schon eine Eissporthalle befindet: Die Regierung habe die zuständigen Departemente beauftragt, Varianten zu prüfen, wie ein Eissportzentrum auf dem Areal realisiert werden kann, das den erhofften Nutzen bringt, heisst es in einer Mitteilung des Erziehungsdepartements am Montag.

Weiter solle eine grobe Nutzen-Kosten-Analyse einzelner Szenarien vorgelegt werden. Einbezogen werden sollen zudem die Gemeinden Binningen und Münchenstein, auf deren Gebieten sich die Anlagen Margarethen respektive St. Jakob befinden, die Eissportvereine, die Eigentümerschaft der Eishalle und Vertreter der Quartierbevölkerung.

Neue, weniger effiziente Kühlmittel verkürzen laut dem Departement die Saison auf der mobilen Kunsteisbahn Eglisee stark, verursachen aber auch Einschränkungen auf der "Kunsti" Margarethen. Derweil seien die Anforderungen an ein Eissportzentrum hoch: Berücksichtigt werden müssten der Publikumseislauf, die Schulen und verschiedene Eissportarten.