Regierungsrat Basel-Stadt

Basler Regierung will mehr Geld für Quartiertreffpunkte

15 Basler Quartiertreffpunkte erhalten möglicherweise einen leicht erhöhten Betrag.

15 Basler Quartiertreffpunkte erhalten möglicherweise einen leicht erhöhten Betrag.

Die Basler Regierung möchte die Beiträge an die 15 Basler Quartiertreffpunkte leicht erhöhen und beantragt hierfür einen Kredit von 5,6 Millionen Franken für die Betriebsjahre 2020 bis 2023. Die Stadtteilsekretariate hingegen sollen im selben Ausmass wie bisher unterstützt werden.

13 Quartiertreffpunkte sollen künftig 100'000 statt 96'000 Franken pro Jahr erhalten, für zwei Treffpunkte sollen die Beiträge um 2000 auf 56'000 Franken erhöht werden, wie Roland Frank, Leiter Stadtentwicklung in der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung eine Medienmitteilung des Regierungsrats von Dienstag präzisiert. Damit würdige die Regierung den Einsatz der Trägerorganisationen für eine hohe Lebensqualität in den Quartieren.

Im gleichen Ausmass wie bislang möchte die Regierung die zwei Stadtteilsekretariate Kleinbasel und Basel-West sowie die Quartierkoordination Gundeldingen unterstützen. Es handelt sich um einen Gesamtbetrag von 360'000 Franken jährlich, der neu aber für vier, statt bislang drei Jahre garantiert werden soll.

Letzteres dürfte vor allem im Fall der Quartierkoordination Gundeldingen noch zu Diskussionen Anlass geben. Ende Oktober haben nämlich vier der Trägervereine der Koordinationsstelle nach anhaltenden Konflikten mit dem Vorstand den Rücken gekehrt. Es handelt sich um die Interessengemeinschaft Gewerbe Gundeldingen, den Neutralen Quartierverein Gundeldingen (NQVG), die Genossenschaft der Pfarrei Heiliggeist und das Rote Kreuz.

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