Hintergrund des höheren Theaterbeitrags des Stadtkantons ist das Nein des Baselbieter Souverän zu einer Aufstockung der Subventionen aus dem Landkanton. Um den Betrieb auf dem heutigen qualitativen Niveau aufrecht erhalten zu können, brauche das Theater mehr Geld, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit.

Zur Grundsubvention von 30,1 Millionen Franken will die Regierung dem Theater in den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 zusätzlich je eine Million Franken zukommen lassen. Damit soll der Ausfall der vom Baselbiet erhofften zusätzlichen 4,25 Millionen Franken zumindest teilweise kompensiert werden. Bereits für Saison 2011/12 war Basel- Stadt mit 1,5 Million Franken zusätzlich eingesprungen.

Entlassungen verhindern

Mit dem Strukturbeitrag, den der Grosse Rat noch absegnen muss, könnten weder zusätzliches Leistungen noch zusätzliches Personal finanziert werden, hält die Regierung fest. Vielmehr habe die Direktion des Theaters glaubhaft dargestellt, dass es diese Mittel brauche, um einen mit Entlassungen verbundenen Leistungsabbau zu verhindern.

Um zu mehr Einnahmen zu kommen, erhöht das Theater Basel für die kommende Spielzeit zudem die Eintrittspreise. Überdies werden die Bemühungen für zusätzliche Drittmittel intensiviert. Auch mit einer Spendenaktion der «Basler Zeitung» soll sich die finanzielle Lage des Dreispartenhauses verbessern.