Planung der Fasnacht 2021

Basler Regierungsrat unterstützt Fasnachts-Comité mit 50'000 Franken und erweitert Marschübungen

Die Junge Garde der Seibi Clique auf ihrer ersten Marschübung in den Lange Erlen. (Archiv)

Die Junge Garde der Seibi Clique auf ihrer ersten Marschübung in den Lange Erlen. (Archiv)

Der Regierungsrat der Kantons Basel-Stadt erweitert die fasnächtlichen Marschübungen in den Langen Erlen um drei Wochen und sichert dem Fasnachts-Comité organisatorische und finanziell Unterstützung zu.

Wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilt, dürfen Cliquen und Guggen im nächsten Jahr nicht mehr nur vier, sondern einmalig sieben Wochen vor der Fasnacht fasnächtliche Marschübungen in Teilen der Langen Erlen durchführen. Eine Bewilligung brauche es nicht.

Da die Fasnächler wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr nicht in engen Kellern üben sollten, bestehe laut dem Basler Regierungsrat vor der Fasnacht ein grosser Bedarf nach zusätzlichen Marschübungen im Freien. Somit sind Marschübungen in den Langen Erlen ab der Woche vom 4. Januar bis zur Fasnacht zugelassen.

Die erweiterten Marschübungen werden auf Wunsch des Fasnachts-Comités eingeführt. Comité-Obfrau Pia Inderbitzin zeigt sich zufrieden: «Für uns ist es eine positive Entwicklung, die Freude ist entsprechend gross. Es ist ein Anliegen der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, mehr Termine zur Verfügung zu haben.»

Organisatorische und finanzielle Hilfe für das Comité

Der Regierungsrat hat das Präsidialdepartement als Kontaktstelle innerhalb der Verwaltung für das Fasnachts-Comité bezeichnet. Dem Comité werden zudem 50'000 Franken aus dem Kompetenzkonto genehmigt. «Der Kanton Basel-Stadt stellt dem Comité diese finanziellen Mittel zur Verfügung, um sich nach Bedarf organisatorisch zu verstärken», erklärt Sabine Horvath vom zuständigen Präsidialdepartement. «Wie das Geld eingesetzt wird, ist Sache des Comités, welches bei der Organisation federführend ist.» 

Bei der Planung der Fasnacht 2021 übernehme der Kanton auch eine gewisse Koordinationsaufgabe, die von der Verwaltung des Präsidialdepartements übernommen wird. «So soll dem Comité eine zusätzliche organisatorische Unterstützung geboten werden.» In den kommenden Wochen werde sich herauskristallisieren, in welcher Form diese Unterstützung eingesetzt wird, so Horvath weiter. 

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