Die Joghurt-Verwirrung

Basler Regierungsrat verwundert: Nestlé fusioniert die beiden Basel

Der Becher des Anstosses.

Der Becher des Anstosses.

«Basler Zwetschgen» gibt es bei Nestlé im Joghurt. Schön dekoriert mit dem Rotstab des Kantons Baselland. Der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr fordert auf Facebook seinen Kollegen Isaac Reber in Liestal zum Handeln auf.

Das dürfte einigen Fusionsgegnern in Stadt und Land säuerlich aufstossen: Bei Nestlés «Hirz»-Joghurt gibt es die Geschmackssorte «Basler Zwetschgen». Nun mag es in Basel den einen oder anderen Zwetschgenbaum geben, doch eigentlich ist Steinobst ja der Stolz des Baselbiets. Und dessen «Siibedupf», also der Rotstab mit den Punkten, ziert auch den Joghurtbecher.

Grund genug für Dürr, den territorial und heraldisch inkorrekten Joghurtbecher abzulichten und auf Facebook zu stellen. Und seinen Baselbieter Kollegen Isaac Reber aufzufordern, denen bei Hirz doch mal «die Sache mit der Hülftenschanz zu erklären».

Was als Scherz beginnt, artet in der Kommentarspalte erwartungsgemäss sofort aus, die Höhenfeuer-Befeurer aus dem Landkanton und die Fusionsfreunde aus der Stadt melden sich zu Wort. Je nach Standpunkt empört oder amüsiert. Wie die Joghurtkrise ausgehen wird, ist noch offen, aber geschmeckt hat es hoffentlich.

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