In ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht weist die Regiokommission darauf hin, dass sich andere Regionen in der Schweiz zu Kooperationsräumen zusammenschliessen, um in Bundesbern ihre Interessen stärker zu vertreten. Es sei unabdingbar, dass die Nordwestschweiz dies auch tue.

Die Regiokommission schlägt dazu eine Zusammenlegung der Nordwestschweizer Regierungskonferenz, der Regio Basiliensis und möglicherweise auch des Trinationalen Eurodistricts Basel vor. Noch offen ist für die Kommission, ob die geplante Metropolitankonferenz Basel rein schweizerisch oder trinational ausgerichtet sein soll.

«Nicht einfach trennen»

Nicht begeistert ist die Kommission von der angestrebten Arbeitsteilung zwischen dem Verein metrobasel und der Regio basiliensis - dabei sollte sich metrobasel mehr dem Lobbying in Bern widmen, die Regio Basiliensis aber der trinationalen Kooperation. Doch «die beiden Bereiche lassen sich nicht einfach trennen», hält die Kommission fest.

In ihrem einstimmig verabschiedeten Bericht mit 17 Empfehlungen hält die Kommission zudem fest, dass der Trinationale Eurodistrict Basel mehr finanzielle Unterstützung benötige. Zudem erwartet sie von der Basler Regierung und Verwaltung ein grösseres Engagement in der Oberrheinkooperation. Die Nordwestschweiz laufe Gefahr, alle Gestaltungsinitiativen den französischen und deutschen Partnern zu überlassen.