Hygiene-Punktesystem

Basler Restaurants sind sauber

Die Regierung ist der Meinung, dass das heutige Durchgreifen bei Problembetrieben ausreichend ist. (Archivbild)

Die Basler SP-Grossrätin Alexandra Dill wollte von der Basler Regierung wissen, ob in Anlehnung an das Zuger Hygiene-Punktesystem auch für die hiesigen Beizen ein transparentes System geschaffen werden könne, um die Resultate der jüngsten Kontrollen einsehen zu können. In Zug habe das System nachweislich die Hygiene in den Restaurants verbessert.

Davon will die Regierung nichts wissen, wie sie in der Interpellationsantwort festhält. Sie ist der Meinung, dass das heutige Durchgreifen bei Problembetrieben ausreichend ist. Eine aussagekräftige Qualitätsbescheinigung wäre mit jährlichen Mehrkosten von mindestens zwei Millionen Franken verbunden. Die Regierung verweist zudem auf die Zahlen, wonach die Basler Beizen in den vergangenen Jahren sauberer geworden sind. 2017 hätten noch 6 Prozent der kontrollierten Beizen ein «hohes» Hygienerisiko aufgewiesen. Sieben Jahre zuvor waren es 9 Prozent gewesen. (bz)

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