Schiffsunglück Erlangen

Basler Schiff wird in Österreich repariert

Die «Viking Freya»

Die «Viking Freya»

Das Flusskreuzfahrtschiff «Viking Freya» soll für die Reparatur nach Linz transportiert werden, sobald die Wasserstände auf der Donau nicht mehr zu niedrig sind.

Wie es zum tödlichen Schiffsunfall im bayerischen Erlangen kam, kann wohl nicht mehr geklärt werden. Die Führerkabine der «Viking Freya» ist durch die Kollision mit der Brücke vollständig zerstört worden. Ein technisches Versagen könne nicht mehr festgestellt werden, sagte eine Sprecherin der Nürnberger Staatsanwaltschaft gegenüber der «Süddeutschen Zeitung».

Das Basler Flusskreuzfahrtschiff war in der Nacht auf Sonntag in Richtung Budapest gestartet und kollidierte nach nur 30 Minuten mit einer Brücke, weil die Führerkabine nicht heruntergefahren war. Zwei Besatzungsmitglieder starben, am Schiff entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro.

Zurzeit liegt das Schiff in einer Bucht in der Nähe der Unfallstelle. Es soll laut Angaben des Wasserstrassen- und Schifffahrtsamts Nürnberg in einer Werft in Linz repariert werden. Allerdings seien die Wasserstände auf der Donau für einen Transport noch zu niedrig. Falls es Regen gebe, sei eine Fahrt am Wochenende vielleicht möglich. Bevor die «Freya» abtransportiert werden kann, muss sie ein Gutachter auf Fahrtüchtigkeit prüfen. (BZ)

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