Die Basler Volksschule steht wegen der Schulharmonisierung vor dem grössten Umbau ihrer Geschichte. Künftig besteht die Volksschule aus 21 Primar- und zehn Sekundarschulstandorten. Um den steigenden Raumbedarf der Primarschulen zu decken, sind zahlreiche Neubauten vorgesehen – so auf der Erlenmatt, Schoren und Volta.

Mit je 30 Klassen plus 10 Kindergärten sind die Schulhäuser Gottfried Keller/Gotthelf und Christoph Merian/Gellert die grössten Primarschulstandorte. Dies gab der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann heute vor den Medien bekannt.

Der Unterricht auf der Sekundarstufe 1 wird künftig dort stattfinden, wo heute noch die Orientierungs- und Weiterbildungsschulen untergebracht sind (eine Ausnahme bildet das Theobald Baerwart-Schulhaus). Der grösste Sek-Standort des Stadtkantons wird mit 30 Klassen im Schulhaus De Wette sein.

Wo in den nächsten Jahren ein Neubau für den zehnten Standort der Sekundarstufe 1 hinkommen wird, entscheidet die Basler Regierung bis im Frühling. Klar ist indes, dass es definitiv keinen Sekundarschulstandort Riehen geben wird. Für die Schülerinnen und Schüler aus Riehen und Bettingen stehe genügend Platz auf dem geplanten Campus Bäumlihof bereit, wie Eymann sagte. Mehr dazu morgen in der Basellandschaftlichen zeitung. (YDU)