Spitalaufenthalte

Basler Spitäler behandeln vermehrt ambulant statt stationär

(Symbolbild)

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Mehrere medizinische Behandlungen und Untersuchungen werden ab 1. Juli dieses Jahres in den baselstädtischen Spitälern nicht mehr stationär, sondern nur noch ambulant behandelt. Bei komplexen Krankheitsbildern sind Ausnahmen möglich.

Der Regierungsrat habe 13 Spitaleingriffe an den Gliedern, am Auge, in der Leiste, an den Geschlechtsorganen und an Blutgefässen definiert, die auf Grund von medizinischen und technischen Fortschritten ambulant durchgeführt werden können, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. In Abweichung zu anderen Kantonen sieht die Basler Liste keine kardiologischen Eingriffe vor.

Auch gelte die Basler Liste nicht für Patienten unter 18 Jahren, schreibt die Regierung weiter. Mit der Neuerung sollen Spitalaufenthalte reduziert werden. Das entspreche einem Bedürfnis der Patienten, heisst es weiter.

Die baselstädtische Liste umfasse bereits die vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) vorgesehenen sechs medizinischen Eingriffe, die künftig nur noch ambulant behandelt werden sollen. Somit brauche es keine Anpassungen wegen der Einführung auf Bundesebene. Die Einführung auf Bundesebene ist auf den 1. Januar 2019 vorgesehen.

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