Coronavirus

Basler «Taskforce Nachtkultur» vom Bundesrat überholt

Die Taskforce hat sich in der ersten Sitzung mit der Corona-Sperrstunde befasst – diese hat der Bundesrat kurz danach aufgehoben. (Symbolbild)

Die Taskforce hat sich in der ersten Sitzung mit der Corona-Sperrstunde befasst – diese hat der Bundesrat kurz danach aufgehoben. (Symbolbild)

Die «Taskforce Nachtkultur» hat sich zu ihrer ersten Sitzung getroffen – doch mit den neusten Lockerungen des Bundesrats erübrigen sich die Forderungen der Taskforce.

In Basel hat sich die mit einer dringlichen Motion im Grossen Rat eingeforderte «Taskforce Nachtkultur» zur ersten Sitzung getroffen. Dabei konnten die beteiligten Vertreter aus der Verwaltung und der Szene zur Kenntnis nehmen, dass der Bundesrat den Hauptforderungen der Szene zur selben Zeit bereits nachgekommen ist.

In der ersten Sitzung sei es vor allem darum gegangen, sich für die Abschaffung der Corona-Sperrstunde und eine Lockerung der Personenbeschränkung einzusetzen, heisst es in einer Medienmitteilung des federführenden Basler Präsidialdepartements vom Freitag.

Beide Forderungen müssen nun nicht mehr beim zuständigen Bundesrat deponiert werden. Denn dieser hat, während die Sitzung der Tasforce lief, just die Ausweitung der Personenbeschränkung bei Grossveranstaltungen auf 1000 Menschen und eine Aufhebung der pandemiebedingten Sperrstunde verkündet. Dazu kam die Anpassung der Abstandsregel von 2 auf 1,5 Meter.

An der ersten Sitzung der Taskforce nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Basler Clubs, des Wirteverbands, der Lobbyvereinigungen Kulturstadt jetzt und Kultur & Gastro sowie des Kantons auch die Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grünes Bündnis) teil. Mit ihrer Teilnahme habe sie unterstreichen wollen, wie wichtig ihr das Thema sei, liess sie sich in der Medienmitteilung zitieren.

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